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on dit
- man sagt, es wird erzählt.


Informationsdefizit ist oft Anlass zu Gerüchten.

Es geht hierbei nicht um deren Verbreitung, nein, vielmehr geht es "um in Umlauf befindliche, unbestätigte Meldungen",  die sich als wahr oder unwahr entwickeln.

Im Alltag spielt das Gerücht als Mitteilung ungesicherter Information eine wichtige Rolle.
Es ist in allen gesellschaftlichen Schichten beliebt, da es Neugier erzeugt und einen hohen Unterhaltungswert besitzt.

Es sensibilisiert und ist spannend bis zur Auflösung: wahr oder unwahr?

 

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Aschermittwoch-Stimmung?

es wird erzählt, daß dem langjährigen Heimatbühne-Wirt zum 28.02.2015 gekündigt und per sofort ein neuer Wirt gefunden sei, sodaß der Betrieb in der Heimatbühne nahtlos weitergehe.

Ebenso wird von "Amtsmüdigkeit" einer wichtigen Person des Gemeindegeschehens gemunkelt, der über eine Art Fischtreppe den Aufstieg in die Landeshauptstadt waagt?

 

Kahlschlag in Kochel, wird Kochel „abge-Holz-t“?

In Kochel am See wurden schon manche Bäume gefällt, wo man sich fragt warum? Wen stört der Baum, was steckt dahinter? Am Aspenstein z.B., neben der evangelischen Kirche ist ein Wegkreuz mit Herrgott, der bis vor kurzem noch unter einer gesunden Linde gut beschützt am Wegrand stand. Von diesem Baum „fielen Äste“ herab, also musste der Baum weg, weil er nach Expertenmeinung eine Gefährdung darstellte. Ersatzweise wurde eine – in Kochel ja eigentlich nicht übliche – Thuja neben den Herrgott gepflanzt, kurz darauf aber gegen ein Ginko-„Pflänzchen“ ausgetauscht, das nun in vielen Jahren –ein Ginko wächst sehr langsam –  dem Herrgott am Kreuz Schutz und stattliches Ambiente verleihen soll.
Vor ein paar Tagen wurde eine Kastanie am Schmied von Kochel Platz entfernt, Warum? Keiner weiß es. Der Baum ist weg – jetzt ist er einfach nicht mehr da. Faktum.
Doch dem noch nicht genug: In der Badstraße steht schon wieder ein Baum im Weg, ja nicht nur im Weg, er steht (fast) mitten in der Fahrbahn! Wie konnte man das so lange dulden? Das ist ganz gefährlich auf dem Weg zum Kindergarten wo seit vielen Jahren auf 30 km/h begrenzt ist und man den Baum bequem umfahren kann.  Aber jetzt muss er weg, basta. Warum?
Der Weg führt weiter zum Seefestplatz. Hier stehen Kastanien, die schon mal von der Gemeinde Kochel  massiv massakriert wurden. Diese Kastanien sollen der Motorsäge zum Opfer fallen, müssen weg, sollen also gefällt werden. Warum, wen stören diese Bäume, muss Kochel entlaubt werden?

Gewisse Schichten, Insider, wissen das schon und „so sagt man“, diese Bäume müssen weg, weil man den Platz braucht. Aha, den Platz? „Ja klar, habt’s des denn no nedg’hört: De oide Seestubn werd doch abgrissen und es solln exklusive Wohnungen an der Stelle gebaut werden, für Geldige halt. Den Seefestplatz braucht ma daweil als Baulager, wo soll ma des Material a sonst hi doa. Und da Baam in da Badstrass muass weg, damit de schwaren Baumaschinen da abikemma.“ 

Asterix würde sagen: Die Kochler die spinnen doch, oder ist es ein Gerücht, ein Faschingsscherz – aber narrische Zeiten herrschen in Kochel scheinbar mittlerweile das ganze Jahr…

Gefährlichen Baum entfernt (1.8.13)   Ersatz folgte am 11.4.14

Kürzlich hat ein Gewittersturm einen Ast abgerissen, der "Schaden" wurde gemeldet, begutachtet und schlußendlich gleich der ganze Baum entfernt, sicherheitshalber quasi . . .
Wie - wo, das gibt's doch garnicht! Doch, so geschehen bei der evang. Kirche am Aspenstein. Unter einer großen Linde mit Steinrosette steht dort ein Wegkreuz, schön anzusehen unter der Baumkrone. Jetzt steht in der Steinrosette nur noch der Baumstumpf, oben fachmännisch eingeritzt, damit der Stock gut faulen kann. Hoffentlich wird der Stumpf mit ca. 50 cm Höhe keinem Verkehrsteilnehmer zum Verhängnis.


  
1.8.13 rh

Ein neuer Ersatz-Baum,  11.04.2014 neues Bäumchen

Dieser Tage wurde doch schon an alter Stelle ein neuer Baum gepflanzt: eine Thuja!  Aber das kann nur ein Versehen gewesen sein. Die Thuja hat sich vermutlich nur wegen der Friedhofsnähe dort eingeschlichen, was man auch schnell bemerkte (oder man darauf hingewiesen wurde).  Und flugs wurde die Thuja gegen ein zartes Bäumchen anderer Art ausgewechselt.
Es ist wohl ein Ginko-Baum (ginko biloba), der gerne dünn bleibt und je nach Art in 10 Jahren vielleicht 3-4 m Höhe ereichen kann. Wenn dieses Pflänzchen eines Tages zum Baum erstarkt ist, hat der Herrgott am Wegkreuz wieder ordentlichen "fernöstlichen Begleitschutz". Warum es keine Linde, Ahorn oder gar heimische Vogelbeere sein durfte, weiß wohl nur der Herrgott nebenan.


Ein Bild in Fels gemalt . . .

Dieses Bild in Fels gemalt befindet sich am Berg oberhalb Kochel. Was es darstellt ist relativ leicht zu erraten. Wann es warum von wem just an der Stelle geschaffen wurde, das ist hier die Frage . . .

Chr 01Chr 02

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Straßenausbau Beitrag
Eine Gemeinde kann von ihren Bürgern einen finanziellen Beitrag zum örtlichen Straßenausbau per Satzung verlangen. So eine Satzung hatte auch der letzte Kochler Gemeinderat 1998 beschlossen.
Bei einer ersten Ausbaumaßnahme wollte man die Anlieger entsprechend beteiligen - doch da gab es Widerstand. Die Gemeinde hat die Straße "einfach überzogen" und auf die Ausbau-Beiträge verzichtet.
Auf Nachfrage interessierter Bürger gab es die Auskunft: "In unserer Gemeinde gäbe es keine Strassenausbau Beitragssatzung". Folglich muss wohl die Satzung (nichtöffentlich) gekippt worden sein.
Keine Satzung, kein Bezugsfall und folglich keine Kostenbeteiligung der Bürger am Straßenausbau.

trimini-Kochel     (heute, Mai 2013)

Was weiß man über das trimini seit der Abkoppelung von der Gemeinde zu den Kristall-Bädern? Wie geht der Umbau vonstatten? Wann wird das Bad eröffnet? Wieviel kostet das trimini den Kochler Bürger/Steuerzahler - welche Folgezahlungen fallen noch an? Wer hat die Planabweichungen (Fundamente-Statik) zu verantworten und zu zahlen: der Kochler Steuerbürger?

Link zur trimini Planung von 2005

"Sachstand trimini" zum Saisonbeginn Ostern 2014

Die Gemeinde Kochel, Bürgermeister und Gemeinderäte der letzten, jetzt zu Ende gegangenen Wahlperiode, haben sich in den vergangenen 6-7 Jahren um den Erhalt und Fortbestand unseres trimini intensiv bemüht. So waren jedenfalls deren Äußerungen. Über einen perfekt abgestimmten Vertrag zwischen Besitzer und Betreiber, nach einer EU-weiten Ausschreibung und der Beantragung sicher geglaubter, staatlicher Zuschüsse, sollte das gelingen. Die Beschlüsse dazu waren immer einstimmig, d.h. alle Räte haben dem bisherigen Werdegang bewußt und verantwortungsvoll zugestimmt.
Was bis jetzt gelungen ist, ist unübersehbar: Eine offene Großbaustelle, seit Monaten ohne Baubetrieb, ohne Arbeiter und ohne Baumaschinen, ein deutlich reduzierter Bade- und Saunabetrieb, und kein Ende in Sicht.
Es stehen die für den Innenbereich gedachten Pfeiler und Bauten, denen man ansieht, daß sie nicht winterfest gedacht waren leicht verrottend da und hoffen, von der Witterung nicht noch mehr angegriffen zu werden.
Ein Desaster für unseren Tourismus, unsere Gäste und Vermieter. - Man wagt nicht zu fragen, wer das zu verantworten hat. Fest steht jedenfalls, daß es der Gemeinde in den letzten 6 Jahren nicht gelungen ist, unser trimini wieder zu beleben.
Der neue Gemeinderat muß nun nacharbeiten und sich für oder gegen das trimini entscheiden. Der Schaden ist groß genug. Und weil öffentliche Gelder für einen gemischten Betrieb (Gemeinde und privater Unternehmer) zu bekommen nicht möglich ist, wird die Gemeinde zahlen müssen, wenn sie das trimini erhalten möchte.