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Kochel a. See (amtlich) oder Kochel am See ist eine Flächengemeinde mit Ortsteilen im nördlichen und südlichen Bereich. Die Gemeinde ist "Kleinzentrum", hebt sich also durch verschiedene Einrichtungen von den umliegenden Orten ab. Sie liegt an 2 Seen, südlich dem Walchensee mit ca. 800 m ü.M. Richtung Isartal - Karwendel und nördlich am Kochelsee mit ca. 600 m ü.M. im Loisachtal, vom Herzogstandmassiv, den Vorbergen ins Loisach-Kochelsee-Moor reichend.
Die Einwohnerzahl liegt bei etwa 4.000 (schwankend), die Gemeinde ist touristisch geprägt mit hohem Freizeitwert und entsprechenden Einrichtungen, wie dem "Freizeit- und Erlebnisbad trimini (derzeit im Umbruch/Umbau), dem Franz Marc Museum, der Herzogstandbahn (OT Walchensee), dem Walchensee-Wasserkraftwerk (Oskar von Miller 1924), dem Walchensee-Museum (Lovis Corinth), bietet ausgedehnte Berg- und Wanderwege, liegt am Jakobsweg "Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn" einer Verbindung von Bayern nach Tirol, an der Deutschen Alpenstraße, dem Radweg Bodensee-Königssee u.v.m.

Als Heimat des legendären Schmied von Kochel (1705) spannt sich der Bogen von gelebtem Brauchtum und Vereinswesen bis hin zum modernen Leben und sportlichen Aktivitäten an Berg, in Wasser und Luft. Das Klima ist ausgeglichen und gemäßigt in den 4 Jahreszeiten, mit zeitweise heftigen Fönlagen im Frühjahr und Herbst.
Die Gemeinde hat eine Grundschule, Kindergarten (herkömmlich / Montessori), einen Bahnhof der Werdenfels-Bahn Kochel-Tutzing-München, RVO-Linienbusse und Anschluß an die BAB Garmisch-München A95.

Neben der touristischen Prägung gibt es noch wenige Einzelhandels-Ladengeschäfte, Bäcker, Metzger, sowie Märkte und Discounter und ein kleines Gewerbegebiet in Ortsrandlage. Das Arbeitsplatzangebot ist entsprechend begrenzt und bedingt ein Auspendeln von ca. 70% in Städte und Ballungszentren im Umfeld.